Logo
FPÖ
Die Freiheitlichen Lofer

Flüchtlinge campieren vor Schloss Mirabell

LAbg. Marlies Steiner-Wieser und Vizebürgermeisterin Karin Berger aus Lofer sehen Gastfreundschaft Österreichs überstrapaziert

Seit Freitag campieren 15 Syrer vor dem Schloss Mirabell. Nach ihren Angaben sind sie aus den ihnen zugeteilten Unterkünften in Lofer weggegangen, da es zu Reiberein mit kurdischen Flüchtlingen gekommen ist. Für LAbg. Marlies Steiner-Wieser nicht verwunderlich: „Es war ja abzusehen, dass die Asylwerber die Konflikte aus ihren Heimatländern nach Österreich tragen. Und das ist nun der Anfang. Sämtliche Integrationsversuche von Landesrätin Berthold schlagen fehl. Die Mentalität vieler Asylwerber ist eben anders, als wir es im christlichen Abendland gewöhnt sind“.
Merkwürdig für die Loferer FPÖ-Vizebürgermeisterin Karin Berger ist, wie die Asylwerber überhaupt von Lofer in die Stadt Salzburg gekommen sind: „Zu Fuß werden sie sich ja nicht auf den Weg gemacht haben. Das heißt, irgendwer muss für den Transport verantwortlich sein. Es ist kein tragbarer Zustand, dass Flüchtlinge, denen Unterkünfte zugewiesen wurden, die dort versorgt werden, plötzlich auf eigene Faust sich aus dem Staub machen“.
Die Syrer sorgten am Freitag zusätzlich für erheblichen Stau, da sie sich auf der Fahrbahn am Mirabellplatz demonstrierten. Für Steiner-Wieser ist das Maß voll: „ Das ist keine friedliche Demonstration mehr, wenn andere Menschen am Weiterkommen gehindert werden (siehe Foto). Wie weit ist es gekommen, wenn Österreich seine Tore für vermeintlich Verfolgte öffnet, und dann das Gastrecht mit Füßen getreten wird!? Ich fordere daher die zuständige Landesrätin Berthold auf, diese Zustände schnellstmöglich zu beheben und klare Konzepte der Flüchtlingspolitik vorzulegen“, so die freiheitliche Mandatarin abschließend.