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Die Freiheitlichen Pinzgau

Therme St. Martin: Und täglich grüßt das Murmeltier

Blattl: Die Ankündigung von einem neuen Investor ist mehr als unglaubwürdig

„Und täglich grüßt das Murmeltier“, kommentiert heute FPÖ-Landtagsabgeordnete Rosemarie Blattl die Ankündigung von Bürgermeister Leitinger, wonach es nun eine deutsche Consultingfirma als Investor für das Thermenprojekt in St. Martin gebe. Zur Genüge seien immer wieder Ankündigungen über interessierte Investoren gemacht worden. „Wenn es einen solchen jetzt tatsächlich gibt, sollen alle Fakten und selbstverständlich auch der Name auf den Tisch. Vage Ankündigungen sind zu wenig. Unterm Strich wird alles wie bisher verlaufen. Nach einiger Zeit wird vom Investor nichts mehr zu hören sein“, so Blattl. Die Ankündigung dürfte wohl nur dazu dienen, um den Menschen vor der Wahl keinen reinen Wein einschenken zu müssen.

Bereits seit über zehn Jahren werde immer wieder ein neuer Investor angekündigt. Wurden anfangs die Investoren noch beim Namen genannt, würden diese jetzt nicht einmal mehr bekannt gegeben. „Ist es jetzt ein angeblicher deutscher Investor, war es bis Anfang dieses Jahres noch einer aus der Schweiz. Als wir im März dieses Jahres aufzeigten, dass der Investor aus der Schweiz, die „Swiss Invest Management AG“ von Artur Menaker vom Schweizer Handelsgericht gelöscht wurde, behauptete THEBA-Geschäftsführer Demel noch, er wisse nichts von einer Löschung und er würde nach wie vor verhandeln. Schon aus diesem Grund erscheint die Ankündigung über einen nun angeblichen deutschen Investor mehr als unglaubwürdig“, sagt die FPÖ-Landtagsabgeordnete.

Im Großen und Ganzen dürfte die Ankündigung über einen neuen Investor aus Deutschland nur eine Verlängerung der Galgenfrist für den endgültigen Todesstoß des Thermenprojekts darstellen. „Aus wahltaktischen Überlegungen wollen die Verantwortlichen den Menschen wohl noch keinen reinen Wein einschenken. Um das Projekt noch ein wenig am Leben zu erhalten, musste jetzt eben ein neuer Investor her, um kri-tischen Fragen der Bevölkerung aus dem Weg zu gehen“, sagt Blattl. Aber auch der Druck aus den Gemeinden, nichts mehr für das Projekt zahlen zu wollen, dürfte seinen Teil dazu beigetragen haben. „Im Wesentlichen wird nur auf Zeit gespielt. Am Ende wird das Thermenprojekt endgültig nie das Licht der Welt erblicken“, so Blattl.