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FPÖ
Die Freiheitlichen Pinzgau

Ausstieg der Salzburg AG aus Gasleitungsprojekt verlangt

Schnell: Wir bringen am Mittwoch einen dringlichen Antrag zu Tauerngasleitung ein

Den Ausstieg der Salzburg AG aus dem Tauerngasleitungsprojekt werden die Freiheitlichen am kommenden Mittwoch mittels eines dringlichen Antrages im Landtag verlangen. Konkret soll die Landesregierung als Miteigentümer der Salzburg AG einen Ausstieg aus dem Projekt bis Jahresende sicherstellen. Nun könnten die Grünen als Regierungspartei auch Nägel mit Köpfen machen. „Immer wieder wurde von ihnen darauf hingewiesen, dass die Tauerngasleitung nicht dem Energieleitbild des Landes entspricht. Nun haben sie die Macht auch zu handeln“, so FPÖ-Klubobmann Karl Schnell. Für die FPÖ sei die Tauerngasleitung nur eine verzichtbare Transitleitung.

Das Projekt Tauerngasleitung bringe für Salzburg mehr Nachteile denn Vorteile mit sich. „Die Leitung dient lediglich dazu, neue Gasfelder in Afrika zu erschließen und birgt zusätzlich die Gefahr, als Objekt für Spekulanten attraktiv zu werden. Sie dient der Gewinnmaximierung einiger internationaler Konzerne und steht nicht im öffentlichen Interesse. Ebenso werden weite Teile des Landes für dieses Projekt verbraucht, die anderweitig genutzt werden könnten“, gibt der FPÖ-Klubobmann zu bedenken. Der Salzburger Energieversorger habe aber die Interessen der Salzburger Bürgerinnen und Bürger zu vertreten und nicht die großer Konzerne.

Die Salzburg AG als strategischer Partner könnte somit den ersten Schritt wagen und andere Projektbetreiber dazu bringen, ebenfalls auszusteigen. „Das Projekt der Tau-erngasleitung wird von der Salzburg AG über einen Anteil von 17,72 Prozent mitgetragen“, berichtet FPÖ-Klubchef Schnell. Für die Grünen in der Landesregierung sei der Ausstieg mit Sicherheit eine Schicksalsfrage für die Glaubwürdigkeit ihrer Um-weltpolitik. Für die FPÖ müsse das Projekt mit allen zur Verfügung stehenden Mittel verhindert werden. „Ein wichtiger Baustein zur Verhinderung der Tauerngasleitung ist sicher der Ausstieg der Salzburg AG aus dem geplanten Projekt“, so Schnell.