Logo
FPÖ
Die Freiheitlichen Pinzgau

Drogenpolitik: Regierungsparteien endlich aufgewacht

Schnell: Drogen sind große Gefahr für die Gesellschaft – keine Legalisierung

„Die Regierungsparteien sind in der Drogenpolitik endlich aufgewacht und erkennen, dass höchster Handlungsbedarf besteht“, sagte heute FPÖ-Klubobmann Karl Schnell anlässlich eines ÖVP-Antrages zur Drogenproblematik im Landtag. Drogen, ob legal oder illegal, seien eine große Gefahr für unsere Gesellschaft und speziell für Jugendliche. Junge Menschen, die einmalig in den Problemkreis kommen würden, dürften nicht kriminalisiert werden. „Es darf aber nicht dazu führen, dass damit über die Hintertür Drogen legalisiert werden. Eine Legalisierung des Drogenkonsums führt logischer Weise auch zu einer Legalisierung des Drogenmarktes“, gibt Schnell zu bedenken.

Eine Legalisierung des Drogenkonsums komme für die FPÖ nicht in Frage. „Es kann und darf nicht sein, dass Ärzte strenge Auflagen bei Suchtmittel bekommen und um-gekehrt der Konsum von Drogen frei gegeben wird“, so Schnell. Für den FPÖ-Klubchef sei auch die Substitutionstherapie zu überdenken, da ein enormer Missbrauch stattfinde und dem Staat viel koste. „Es kommt mir so vor, als ob man versucht einem Menschen, der unter einem Alkoholabhängigkeits-Syndrom leidet, auf Kosten der Allgemeinheit mit der Gratisabgabe von Bier und Wein vom Schnaps oder Rum zu entwöhnen“, so Schnell.

Leider sei bisher die Drogenproblematik von den anderen Parteien nicht ernst genommen. „Allein, dass es bis jetzt keinen nationalen Aktionsplan gibt, zeigt wie vernach-lässigt dieses Thema bisher wurde“, zeigt sich Schnell enttäuscht. Bei den Debatten zur Drogenproblematik dürfe nicht der kriminelle Aspekt übersehen werden. „Krimi-nelle machen viel Geld mit dem Verkauf von Drogen, indem sie anderen Menschen gesundheitliche Schäden – bis hin zum Tod – hinzufügen. Der Handel mit Drogen ist ein Mord auf Raten“, betont der FPÖ-Klubobmann. Abschließend müsse die schwere Eingliederung und damit verbundenen enorm hohen Kosten von ehemals langjährigen Drogenkonsumenten in die Gesellschaft bedacht werden.