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FPÖ
Die Freiheitlichen Pinzgau

Unken: Bürger-Einbindung bei Asylwerberheim als Farce

Steiner: Angekündigtes Mitspracherecht gibt es nicht – Verträge unter Dach und Fach

Als „Farce“ bewertete heute Pinzgaus FPÖ-Bezirksparteiobmann Markus Steiner die Ankündigung von Landesrätin Berthold vor einigen Wochen, wonach die Bürger von Unken bei der Errichtung des Asylwerberheimes eingebunden werden sollten. Bei einer gestern in Unken statt gefundenen Bürgerversammlung hatte sich auf Nachfrage von FPÖ-Bezirkschef Steiner herausgestellt, dass bereits alle Verträge mit dem einstigen Hotelbesitzer unter Dach und Fach seien. „Landesrätin Berthold hat den Bürgern vorgegaukelt, dass sie mitreden könnten. In Wahrheit wurden sie von der Landesrätin eiskalt übergangen“, kritisiert Steiner.

Die Verträge zur Errichtung des Asylwerberheimes wurden vergangene Woche von Landesrätin Berthold unterschrieben. Der Besitzer der Liegenschaft setzte diese Wo-che seine Unterschrift unter den Vertrag. „Es kann nicht sein, dass Verträge im Vorhinein fixiert werden und dann erst mit der Bevölkerung gesprochen wird“, bemängelt der FPÖ-Bezirksparteiobmann. Hätte die Landesrätin die Bürgerversammlung abgewartet, hätten noch die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger von Unken in den Vertrag hinein gearbeitet werden können. „Nun wurden die Menschen einfach vor vollenden Tatsachen gestellt“, so Steiner.

Unterm Strich wurde die Unkener Bevölkerung von der Landesrätin an der Nase herumgeführt. „Wenn ich nicht nachgebohrt hätte, hätte Berthold wohl nie den Bürgern gesagt, dass die Verträge bereits unterschrieben wurden. Für was wurden die Bürge-rinnen und Bürger zu einer Versammlung mit dem Hinweis auf ihre Einbindung eingeladen? Im Wesentlichen sollte die Versammlung wohl nur als Feigenblatt für die Landesrätin dienen“, sagt Steiner. Mit der Unterschrift sei auch das von den Unkenern angedacht Modelle Geschichte, wonach Wohnungen für drei bis vier Familien zur Verfügung gestellt worden wären. „Für uns führt nach wie vor an der Einbindung der Bevölkerung kein Weg vorbei“, so Steiner.