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FPÖ
Die Freiheitlichen Pinzgau

Asylwerberheim Unken zeigt: Berthold ist rücktrittsreif

Steiner: Zuerst verspricht Landesrätin nur 25 Asylwerber, nun sollen es 40 werden

„Da Landesrätin Berthold sich nicht an ihre Zusagen an die Bevölkerung hält, muss sie zurück treten“, forderte heute Pinzgaus FPÖ-Bezirksparteiobmann Markus Steiner. Als Grund für die Rücktrittsforderung nennt der FPÖ-Bezirkschef die Vorgangsweise in der Frage der Errichtung des Asyl-werberheimes in Unken. „Noch vergangene Woche verspricht Berthold den Menschen in Unken bei einer Bürgerversammlung, dass maximal 25 Asylwerber in der Gemeinde untergebracht würden. Nun verkündet sie medial, dass es doch 40 werden sollen“, so Steiner. Die FPÖ werde übrigens in der Frage des Asylwerberheims nächste Woche eine mündliche Anfrage in den Landtag einbringen.

In der Anfrage werde Landesrätin Berthold von FPÖ-Landtagsabgeordneter Rosemarie Blattl unter anderem mit der Frage konfrontiert werden, ob es ihr neuer Stil einer Bürgerbeteiligung sei, die Menschen erst nach getroffenen Entscheidungen zu informieren. Diese Vorgangsweise sei bereits die zweite allein in der Frage des Asylwerberheimes in Unken. Für Steiner stelle diese Vorgangsweise eine Verhöhnung der Bevölkerung dar. „Noch vergangene Woche wurden die Bewohner von Unken zu einer Versammlung eingeladen. Zuvor wurde ihnen eine Einbindung bei der Errichtung des Asylwerberheimes von der Landesrätin zugesagt. Erst nach beharrlichem Nachfragen von mir gestand sie, dass alle Entscheidungen bereits getroffen wurden“, berichtet Steiner.

„Nun erfahren die Bürgerinnen und Bürger rund eine Woche nach der Bürgerversammlung aus den Medien, dass jetzt doch alles anders kommt als noch vor einer Woche zugesagt. Anstatt 25 sollen jetzt doch 40 Asylwerber in Unken untergebracht werden. Für mich stellt sich die Frage, was sind die Zusagen von Landesrätin Berthold überhaupt wert? Offensichtlich nichts!“, zeigt sich der FPÖ-Bezirksparteiobmann verärgert. Die von Berthold praktizierte Politik habe in unserer Gesellschaft nichts verloren. „Wenn Zusagen eines Regierungsmitglieds an die Bevölkerung nicht einmal eine Wochen halten, dann ist dieses Mitglied wohl völlig fehl am Platz und rücktrittsreif“, so Steiner. Daher müsse Landesrätin Berthold die Konsequenzen ziehen und schleunigst ihr Amt zurücklegen.