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FPÖ
Die Freiheitlichen Pinzgau

Anstieg bei Arbeitslosigkeit: Impulsprogramm ist gefragt

Blattl: Bundes- und Landesregierung sparen Land zu Tode – zu wenige Förderungen

„Die Landesregierung muss angesichts des Anstiegs bei der Arbeitslosenquote um 17,8 Prozent in Salzburg gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres ein Impulsprogramm für die Wirtschaft auf den Tisch legen“, forderte heute FPÖ-Landtagsabgeordnete Rosemarie Blattl. Womöglich nun mit dem Hinweis auf die geringe Gesamtquote unseres Bundeslandes im Vergleich zu den anderen Bundesländern nichts zu tun, wäre der völlig falsche Weg. „Es zeigt sich, dass die Einsparungen des Landes der vergangenen Jahre und der damit verbundene Stillstand in der Wirtschaftsförderung seine Opfer fordert“, so Blattl. Aber auch der Bund müsse handeln.

Im Februar sei die Arbeitslosenquote in unserem Bundesland bereits um 9,1 Prozent angestiegen. Nun wurde dieser traurige Wert mit einer Zunahme von 17,8 Prozent neuerlich übertroffen. „Spätestens jetzt müssten alle Alarmglocken bei der Landesregierung läuten. Sich womöglich nur auf die saisonbedingte Arbeitslosigkeit hinaus zu reden, könne nicht ganz so stehen gelassen werden. „Saisonbedingte Arbeitslosigkeit hat es immer geben. Daher müssen mit Sicherheit auch andere Faktoren berücksichtigt werden. Das Land hat in der Vergangenheit bei Investitionen in anderen Bereichen den Sparstift angesetzt und das hat nun seine Auswirkungen auf viele Branchen“, so Blattl.

Neben dem Land habe auch der Bund bei Investitionen im öffentlichen Bereich gespart. „Somit haben sich die Einsparungen und die damit verbundenen Auswirkungen verstärkt“, gibt Blattl zu bedenken. Das immer wieder vorgebrachte Argument, dass Salzburg europaweit auch gut dastehe, sei nur eine Schönfärberei. „Es kommt mir so vor, als würde sich jemand freuen, dass es bei Regen bei seinem Haus nur durch das Dach tropft, während es bei seinem Nachbarn bereits hineinregnet“, so die FPÖ-Wirtschaftssprecherin. Anstatt ständig Ausreden zu suchen, sollte die Arbeitsmarktproblematik nicht durch die rosa Brille betrachtet werden. Es müsse an die Lösung der Probleme heran gegangen werden.