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FPÖ
Die Freiheitlichen Pinzgau

Salzburg AG muss Gaspreise für ihre Kunden bald senken

Blattl: Energiepreise befinden sich im Sturzflug – Günstigere Preise jetzt weiter geben

„Die Salzburg AG muss die Gaspreise für ihre Haushaltskunden bald senken“, fordert heute FPÖ-Wirtschaftssprecherin LAbg. Rosemarie Blattl. Die sich im Sturzflug befindlichen Energiepreise würden eine Senkung mehr als rechtfertigen. Generell würden auch die Gaspreise seit über einem Jahr – bis auf ein kurzes Hoch zurzeit des Höhepunktes der Ukrainekrise – sinken. „Nur an die Haushaltskunden werden die günstigen Einkaufspreise nicht weiter gegeben. Dabei besteht bei der Salzburg AG mit Sicherheit ein Spielraum wie ein Vergleich mit anderen Anbietern zeigt. Wenn ein Durchschnittshaushalt in Salzburg zum günstigsten Anbieter wechselt, spart er sich zurzeit 241,80 Euro im Jahr“, berichtet Blattl. Ausreden für eine Preissenkung gebe es für die Salzburg AG keine mehr.

Die Preise für Erdgas würden auch in den nächsten Monaten sinken. „Die Erdgaspreise sind im Wesentlichen mit einer Verzögerung von bis zu sechs Monaten an die Erdölpreise gebunden und die Preise für Erdöl sind seit Sommer dieses Jahres um 25 Prozent stark gesunken“, berichtet die FPÖ-Wirtschaftssprecherin. Experten würden auch für die nächsten Monate mit weiter sinkenden Preisen für Erdöl am Welthandelsmarkt rechnen. „Darüber hinaus kommt auch die Tatsache, dass unser Land den Hauptanteil an Erdgas aus Russland bezieht und der Rubel gegenüber dem Euro massiv an Wert verloren hat“, sagt Blattl. Die Gründe, die für eine Preissenkung bei Erdgas durch den Salzburger Energieversorger sprechen würden, seien mehr als ausreichend.

Leider habe sich die Salzburg AG bei den Energieversorgern eingereiht, die die sinkenden Großhandelspreise nur mit enormer Verzögerung und dann nicht im vollen Umfang an die Konsumenten weiter geben würden. Generell sei die Salzburg AG beim Erdgas in unserem Bundesland fast der teuerste Anbieter. „Allein bei drei Anbietern erspart sich der durchschnittliche Haushaltskunde über 200 Euro pro Jahr, wenn er wechselt“, informiert Blattl. Ziel des Salzburger Energieversorgers dürfe aber nicht der Wechsel von Kunden zu anderen Anbietern sein. „Durch den Wechsel wird Geld aus unserem Bundesland abgezogen“, so Blattl. Das immer wieder von der Salzburg AG vorgebrachte Argument, wonach eine rasche Weitergabe an Preissenkungen aufgrund von langfristigen Verträgen nicht möglich sei, lässt Blattl nicht gelten. „Wenn andere Lieferanten um bis zu 200 Euro günstiger anbieten können, wird die Salzburg AG wohl noch einen Spielraum haben.“