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FPÖ
Die Freiheitlichen Pinzgau

Schwarzer Tag: Tierheim für den Pinzgau wurde abgelehnt

Blattl: FPÖ-Antrag im Landtag niedergeschmettert – Schwerer Schlag für Tierschutz

„Ein schwarzer Tag und ein schwerer Schlag für den Tierschutz“, so bewertet FPÖ-Landtagsabgeordnete Rosemarie Blattl die Ablehnung eines FPÖ-Antrages zur Errichtung eines Tierheimes im Pinzgau. Die Landesregierungsparteien haben heute Abend bei den Budgetberatungen des Landtages mittels einer Alibiaktion den FPÖ-Antrag abgelehnt. „Die Landesregierung möchte bei der Unterbringung von Fundtieren auf die Verwahrer setzen, die es bereits jetzt gibt und nur eine Notlösung darstellen“, sagt Blattl. Die Verwahrer würden Fundtiere nur kurzfristig unterbringen. „Die einzige Lösung in Form eines Tierschutzheimes wird es somit auch weiterhin nicht im Pinzgau geben“, kritisiert die FPÖ-Landtagsabgeordnete.

Fundtiere – speziell Katzen und Hunde – würden durch die Ablehnung des FPÖ-Antrages somit auch weiterhin auf die Hilfe von örtlichen Tierschutzorganisationen und Privatpersonen angewiesen sein. Das von der Landesregierung vorgebrachte Ar-gument, wonach es im Pinzgau relativ wenig Fundtiere gebe, müsse entweder als Scheinargument oder Realitätsverweigerung bewertet werden. Die Realität zur Anzahl von Fundtieren im Pinzgau sei erschreckend. Speziell die Anzahl der herrenlosen Katzen nehme augenscheinlich von Jahr zu Jahr stark zu. „Landeshauptmann-Stellvertreterin Rössler von den Grünen spart durch die Ablehnung zur Errichtung eines Tierheimes auf dem Rücken des Tierschutzes“, zeigt sich Blattl enttäuscht.

Verwahrer seien auf alle Fälle keine Lösung für die Fundtiere. „Die Verwahrer müssen die Tiere nur einige wenige Tage bei sich unterbringen. In dieser Zeit kann mit Sicherheit keine neue Heimat für die Tiere gefunden werden. Zur Vermittlung von Fundtieren braucht es daher ein Tierheim, das die Landesregierung dem großen Salzburger Bezirk verweigert“, bemängelt Blattl. Die Landesregierung spare somit auf Kosten der Tiere und tierleibender Menschen. „Neben den hohen Kosten zur Fütterung der Tiere müssen die privaten Tierfreunde auch 50 Prozent der Kosten der Kastration aus der eigenen Tasche berappen“, so Blattl. Die FPÖ-Landtagsabgeordnete sagte zu, trotz Ablehnung des FPÖ-Antrages, weiterhin für ein Tierheim kämpfen zu wollen.