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FPÖ
Die Freiheitlichen Pinzgau

FP-Bauernschaft lud zur Info-Veranstaltung

Zahlreiche Interessierte kamen zur Veranstaltung mit Spitzenkandidat Költringer

Die Milchquote, die umstrittenen Wildkorridore, die Notwenigkeit einer starken Freiheitlichen Vertretung in der Landwirtschaftskammer und die Pensionen der Bauern waren nur einige Themen, die bei der Informationsveranstaltung der Freiheitlichen Bauernschaft gestern in Stuhlfelden diskutiert wurden. An der Veranstaltung nahmen zahlreiche Interessierte teil, bei der der Landesobmann der Freiheitlichen Bauernschaft Hannes Költringer als Hauptredner auftrat. Er kritisierte in seiner Rede unter anderem die Untätigkeit des Bauernbundes als auch die unabhängigen Bauernvertreter. Pinzgaus FPÖ-Bezirksparteiobmann Markus Steiner übte in seiner Rede heftige Kritik an der Landesregierung und d Regionalverbandes in der Frage der Wildkorridore und FPÖ-Bundesrat Dietmar Schmittner bemängelte die niedrigen Pensionen der Bauern.

Die Mehrheit des Bauernbundes in der Landwirtschaftskammer brechen zu wollen, nannte Hannes Költringer, Landesobmann der Freiheitlichen Bauernschaft, als ein wichtiges Ziel für die bevorstehende Landwirtschaftskammerwahl. Es bedarf eines neuen Schwunges in der Kammer, da der Bauernbund als auch die Unabhängigen Bauern in den vergangenen Jahren untätig gewesen seien. Beispielsweise seien die Unabhängigen Bauern seit der letzten Wahl mit sechs Mandaten in der Landwirtschaftskammer vertreten und erst jetzt vor der nächsten Wahl höre man wieder was von ihnen. Es müsse damit Schluss sein, die Bauern zu Verwaltungsapostel zu degradieren, sagte Költringer weiters.

FPÖ-Bezirkschef Steiner ging in seiner Rede im Speziellen auf die Wildkorridore ein und berichtete wie versucht wurde, die Korridore ganz still und leise ohne Einbindung der Bauern zu errichten. Dabei kritisierte er die Landesregierung und den Regionalverband Oberpinzgau, die sogar die Bürgermeister durch mangelnde Information aufs Glatteis geführt hätten. Es sei der FPÖ zu verdanken, dass die Thematik öffentlich wurde. FPÖ-Bundesrat Schmittner kritisierte das oftmalige im Stichlassen der Bauern im Behördendschungel. Aber auch über die niedrigen Pensionen der Bauern zeigte sich Schmittner angesichts ihres Einsatzes für das Land enttäuscht.