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FPÖ
Die Freiheitlichen Pinzgau

Preissteigerung bei der Fernwärme ist zurück zu nehmen

Blattl: Argument der steigenden Energiepreise geht ins Leere – alles nur Preistreiberei

„Die angekündigte Preissteigerung bei Fernwärme um 8,6 Prozent durch die Salzburg AG muss zurück genommen werden“, forderte heute FPÖ-Wirtschaftssprecherin LAbg. Rosemarie Blattl. Die Argumente für die Erhöhung seien nicht nachvollziehbar. Sowohl die Energiepreise am Welthandel als auch die Inflation würden eine derart saftige Preiserhöhung nicht rechtfertigen. „Die Salzburg AG ist somit der größte Preistreiber in unserem Bundesland. Jahr für Jahr werden die Preise überdurchschnittlich erhöht. Jahr für Jahr weist die Salzburg AG hohe Gewinne aus. Anstatt eine Gewinnmaximierung zu betreiben, sollten die Preise für die Bevölkerung wieder leistbar gestaltet werden“, verlangt Blattl.

Die Argumente, die von der Salzburg AG für die Erhöhung angeführt würden, seien nicht nachvollziehbar. „Allein das Argument, wonach wegen der stark gestiegenen Kosten am Energiemarkt kein Weg an einer Preiserhöhung vorbeiführe, treffe nicht zu. Seit Jahren sind wir mit hohen Energiepreisen am Welthandel konfrontiert. Die Preise sind zwar hoch, aber seit geraumer Zeit ziemlich stabil auf hohem Niveau und diese wurden sicher schon mit den vergangenen Erhöhungen abgefangen“, so die FPÖ-Wirtschaftssprecherin. Die Inflation sei in jüngster Zeit auch nicht so hoch ausgefallen. „Sie lag meist bei knapp über zwei Prozent und wenn sie ein wenig höher ausfiel, war die Ursache Preiserhöhungen bei diversen Energieversorgern“, bemängelt Blattl.

Völlig absurd sei das Argument, wonach auch Holz teurer wurde. „Nur weil ein Energieträger teurer wird, heißt das nicht, dass der andere dann auch gleich teurer werden muss“, sagt Blattl. Die Investitionen seien auch kein Grund für geradezu explosionsartige Preiserhöhungen. Schon angesichts der jährlichen Gewinnsituation der Salzburg AG müsste die Preiserhöhung zumindest wesentlich geringer ausfallen. „Leider beschreitet die Salzburg AG denselben Weg wie die anderen Energieversorger. Sie belastet die Haushalte ohne Rücksicht auf ihre Kaufkraft. Die Preiserhöhung bedeutet auch, dass im kommenden Winter wieder mehr Menschen frieren werden müssen, da sie sich das Heizen nicht mehr leisten können“, so Blattl.