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FPÖ
Die Freiheitlichen Pinzgau

Kein Blankoscheck der Freiheitlichen für die Tauernklinik

Blattl: Zusammenlegung zu fixieren, ohne dass ein Konzept vorliegt, macht keinen Sinn

Keinen Blankoscheck für die Schaffung der Tauernklinik im Pinzgau gibt es von Seiten der Freiheitlichen. „Die Zusammenlegung der Klinik von Zell am See mit dem Krankenhaus von Mittersill unter einer neuen Gesellschaft vorzunehmen, ohne dass ein medizinisches Konzept vorliegt, macht keinen Sinn“, sagte heute FPÖ-Landtagsabgeordnete Rosemarie Blattl im Landtagsausschuss. Diese Vorgangsweise wählten aber heute die Landesregierungsparteien. Die Zusammenlegung der beiden Krankenhäuser wurde beschlossen, ein Konzept wurde aber nicht vorgelegt. „Immerhin muss das medizinische Konzept auf unseren Antrag hin bis Herbst dem Landtag vorgelegt werden. Die Zusammenlegung darf aber zu keiner Verschlechterung beim medizinischen Leistungsangebot führen“, fordert Blattl.

Künftig müsse der dezentrale Fortbestand der beiden Krankenhäuser in Mittersill und Zell am See sichergestellt werden. „Es muss aber auch eine Garantie von Seiten der Landesregierung auf den Tisch, dass in Mittersill auch über das Jahr 2017 das volle medizinische Leistungsangebot erhalten bleibt. „Dazu zählt auch ein möglicher Abbau von Betten. Das Krankenhaus Mittersill ist für die Oberpinzgauer Bevölkerung von enormer Bedeutung“, sagt die FPÖ-Landtagsabgeordnete. Die geographische Lage rechtfertige den Fortbestand des Krankenhauses in Mittersill auf alle Fälle. „Speziell der Oberpinzgauer Bevölkerung sind kilometerlange Anreisen zu einem Krankenhaus nicht zumutbar“, so Blattl.

Die FPÖ-Landtagsabgeordnete richtete einen Appell an alle Verantwortlichen im Land, die Bevölkerung nicht mehr zu verunsichern. „Die Verunsicherung ist auch sicher zustande gekommen, da ständig über die Zusammenlegung der beiden Krankenhäuser gesprochen wurde. Über ein medizinisches Konzept und wie es konkret weiter gehen soll, wurde von Seiten der Landesregierung nie eine Diskussion geführt“, be-mängelt Blattl. Generell herrsche sowohl auf Seiten der Gemeinden als auch beim Landtag ein Informationsmangel auf den Bezug der Zusammenlegung. Für die FPÖ sei klar, die Zusammenlegung der beiden Krankenhäuser dürfe auf keinen Fall zu einer Verschlechterung des medizinischen Angebotes bei der Bevölkerung führen“, verlangt FPÖ-Landtagsabgeordneter Blattl.