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Die Freiheitlichen Pinzgau

Ombudsmann empfiehlt: Streunerkatzen verhungern lassen?

Blattl: Tierschützer haben mich darüber informiert – Empfehlung ist völlig untragbar

„Salzburgs Tierschutzombudsmann Geyrhofer rät offensichtlich Menschen, die sich um Streunerkatzen kümmern möchten, diese nicht zu füttern. Aufgrund des schlechten gesundheitlichen Zustandes vieler Streunerkatzen bedeutet die Empfehlung die Katzen nicht zu füttern, dass der Hungertod früher oder später eintritt“, zeigt sich heute FPÖ-Landtagsabgeordnete entsetzt. Tierschützer haben nun die FPÖ-Abgeordnete von der Empfehlung in Kenntnis gesetzt. Ansatzweise sei auch die Empfehlung auf der Homepage des Ombudsmannes zu entnehmen. „Die Empfehlung ist brutal und hilft mit Sicherheit nicht die Problematik der Streunerkatzen in den Griff zu bekommen“, ist Blattl überzeugt. Die FPÖ-Landtagsabgeordnete legt dem Tierschutzombudsmann den Rücktritt seiner Funktion nahe.

Anstatt die Kastration von Streunerkatzen voranzutreiben, setze der Ombudsmann wohl darauf, die Katzen verhungern zu lassen. Schon die Empfehlung auf der Homepage sei schlimm. „Eine ausreichende Fütterung der Tiere wirkt sich positiv auf die Fortpflanzung aus“, zitiert Blattl von der Homepage des Ombudsmannes. Telefonisch bringe der Tierschutzombudsmann es wohl auf den Punkt, indem er vom Füttern völlig abrate. Dieser Rat sei in vielerlei Hinsicht Unsinn. „Katzen, die krank sind und das sind extrem viele Streunerkatzen, werden damit oft zum Tode verurteilt. Darüber hinaus kann nur durch das Füttern das Vertrauen der Katzen erlangt werden, damit diese folglich kastriert werden können“, so Blattl. Nur durch eine Kastration könne aber die augenscheinlich zunehmende Population an Streunerkatzen in den Griff bekommen werden.

Offensichtlich wähle der Ombudsmann den für das Land finanziell günstigeren Weg, die Population an Streunerkatzen in den Griff zu bekommen. „Verhungern lassen und nicht kastrieren!“, bringt es Blattl auf den Punkt. Diese Haltung sei für einen Tierschutzombudsmann nicht tragbar und daher muss er auch die Konsequenzen ziehen. „Aber auch die Landesregierung und im Speziellen Naturschutzreferentin Rössler sind gefordert zu handeln, sollte er nicht zurücktreten. Das Land und der Ombudsmann sollten froh sein, dass es Menschen gibt, die sich um Streunerkatzen kümmern möchten. Immerhin müssen sie auch einen Teil der Kosten für die Kastration übernehmen“, so die FPÖ-Abgeordnete. Generell müsste das Land endlich ernsthafte Maßnahmen setzen, damit die Zahl der Streunerkatzen nicht mehr zunehme. „Der Tipp, die Katzen nicht zu füttern, gehört sicher nicht dazu“, sagt Blattl.