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FPÖ
Die Freiheitlichen Pinzgau

Salzburg AG bleibt bei hohen Gaspreisen für Konsumenten

Blattl: Nicht einmal Verhandlungen für Senkung wollten Regierungsparteien und SPÖ

„Die Salzburg AG wird ihre Erdgaspreise – trotz seit länger sinkender Energiepreise am Weltmarkt – für die Haushaltskunden nicht senken“, berichtet heute FPÖ-Wirtschaftssprecherin LAbg. Rosemarie Blattl nach Ablehnung eines FPÖ-Antrages im Landtagsausschuss. Ziel der FPÖ-Initiative waren Verhandlungen zwischen der Landesregierung und dem Salzburger Energieversorger, die eine Senkung der Erdgaspreise für alle Haushaltskunden zum Ziel hatte. „Nicht einmal Verhandlungen wollten die anderen Landtagsparteien ermöglichen“, zeigte sich die FPÖ-Wirtschaftssprecherin verwundert. Das im Landtagsausschuss vorgebrachte Argument der Salzburg AG, wo-nach sie Preissenkungen nur weitergebe, wenn sich eine Reduktion der Preise längerfristig abzeichne, löste bei Blattl Erstaunen aus.

„Die Preise am Weltmarkt stürzen durchschnittlich betrachtet schon seit Monaten in den Keller. Was versteht die Salzburg AG denn unter langfristig? Es ist schon sehr verwunderlich, wenn andere Erdgaspreisanbieter Preissenkungen vornehmen und die Salzburg AG zeigt sich davon völlig unberührt“, so Blattl. Die Energie Steiermark als auch die Energie Graz hätten ihre Preise erst Anfang dieses Monats um 7,5 Prozent bzw. um 9,2 Prozent gesenkt. „In der Schweiz hat ein Erdgaspreisanbieter seine Preise erst kürzlich um satte 15 Prozent reduziert“, berichtet Blattl. Aber auch der Vergleich mit anderen Erdgasanbietern in Salzburg zeige ein erhöhtes Preisniveau bei den Erd-gaspreisen der Salzburg AG.

„Wenn ein durchschnittlicher Haushalt in Salzburg zum günstigsten Anbieter wechselt, zahlt er bei der Inanspruchnahme von diversen Rabatten um 253,80 Euro weniger pro Jahr als bei der Salzburg AG. Ohne Rabatte sind es 123,12 Euro pro Jahr. Es ist daher nicht nachzuvollziehen, dass der Salzburger Energieversorger keinen Spielraum für eine Preissenkung hat“, zeigt sich Blattl mehr als verwundert. Gerade bei dem Salzburger Energieversorger, der erst vor wenigen Tagen einen Jahresabschluss von weit über einer Milliarde Euro präsentiert hatte, sei mit Sicherheit auch Geld für eine Preissenkung zu Gunsten der Bevölkerung drinnen. „Immerhin ist unter anderem das Land und somit der Steuerzahler an dem Unternehmen beteiligt“, so Blattl.