Logo
FPÖ
Die Freiheitlichen Pinzgau

Verwendung der E-card als künftigen Seniorenausweis

Blattl: Eine entsprechende Kennzeichnung der Karte würde sicherlich ausreichen

„Die E-card sollte künftig als bundesweiter Seniorenausweis verwendet werden. Damit die Karte als Seniorenausweis auch Gültigkeit erlangt, müsste nur eine entsprechende Kennzeichnung erfolgen“, forderte heute FPÖ-Landtagsabgeordnete Rosemarie Blattl. Einen entsprechenden Antrag wird die FPÖ am kommenden Mittwoch bei der Landtagssitzung einbringen. Bereits im Jahr 2002 hatte die FPÖ einen Vorstoß zur Einführung eines bundesweiten Ausweises unternommen. „Zehn Jahre später gibt es noch immer keine Karte. In Deutschland existiert bereits seit 1994 ein sogenannter Rentnerausweis, der von der jeweiligen Pensionsversicherungsanstalt ausgestellt wird“, berichtet Blattl.

Die E-card würde sich optimal als Seniorenausweis anbieten. „Im Jahr 2006 wurde sie schon zu einer Bürgerkarte ausgebaut. Diese wird als amtliches Dokument bei Behördengängen beispielsweise über das Internet anerkannt“, so Blattl. Für die Verwendung als Seniorenausweis müsste nur eine entsprechende Kennzeichnung auf der Karte vorgenommen werden. Mit der E-card als Seniorenausweis würden Pensionisten auch leichter an Vergünstigungen gelangen. Um an Vergünstigungen zu gelangen, müssten sich Pensionisten zurzeit zahlreiche Karten organisieren. „In diesem Zusammenhang möchte ich nur die ÖBB VORTEILScard Senior erwähnen“, so die FPÖ-Landtagsabgeordnete.

Die Verwendung der E-card als Seniorenausweis wurde auch schon im Jahr 2008 von Seniorenvertretern eingefordert. „Die Pensionistenvertreter wollten die Karte mit einem Lichtbildausweis ausstatten. Die FPÖ im Nationalrat stellte darauf hin einen entsprechenden Antrag im Nationalrat, der von SPÖ, ÖVP und den Grünen abgelehnt wurde. Wenn schon kein Ausweis mit einem Lichtbild möglich ist, sollte die E-card zumindest durch eine Codierung zu einem Seniorenausweis gemacht werden können“, so Blattl. Eine Codierung wäre sicherlich mit keinem großen Aufwand verbunden und die Kosten würden sich nicht allzu hoch ausfallen. „Auf alle Fälle ist die Einführung eines bundesweiten Seniorenausweises bereits längst überfällig“, so Blattl.