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FPÖ
Die Freiheitlichen Pinzgau

Tom Schweighart gegen Aufnahme weiterer Asylwerber

170 Asylwerber in Hau-Ruck-Aktion über Nacht nach Saalfelden

Während die Landeshauptstadt mit den Zelten in der Alpenstraße und dem Containerdorf in der Schwarzenbergkaserne im medialen Brennpunkt steht, schiebt Landesrätin Martina Berthold klammheimlich 170 Asylwerber über Nacht nach Saalfelden ab. Die ersten 80 davon treffen heute ein. „Der Gemeinderat wurde nicht darüber informiert“, so der geschäftsführende FPÖ-Bezirksparteiobmann und Saalfeldener Stadtrat Thomas Schweighart. „Erst am Mittwoch ist dem Bürgermeister mitgeteilt worden, dass zu den bereits 57 untergebrachten Asylwerbern, weitere 170 in der HIB-Saalfelden dazukommen“.
Schweighart kritisiert die überfallsartige Methode von Landesrätin Berthold und versteht die besorgten Bürger: „Die Bevölkerung wird vor vollendete Tatsachen gestellt und nicht einmal vorgewarnt, dass unsere kleine Gemeinde weitere Asylwerber unterbringen muss. In Saalfelden leben bereits 15 Prozent Ausländer und die Situation ist angespannt genug. Weitere 170 bringen das Fass zum überlaufen“, so der freiheitliche Mandatar.
Noch dramatischer stellt sich die Situation in Bruck an der Großglocknerstraße dar. „Mittlerweile sind fast 4 Prozent der Bewohner Asylwerber. Die einheimische Bevölkerung traut sich nach Einbruch der Dämmerung nicht mehr außer Haus zu gehen. Wir fordern daher von Bund und Land einen Aufnahmestopp von Asylwerbern im gesamten Pinzgau. Wirtschaftsflüchtlinge, die sich ein besseres Leben versprechen haben hier nichts zu suchen!“, so Schweighart abschließend.